Die Welt der Mineralien und Adalbert Stifters „Bunte Steine“

Die Welt der Mineralien und Adalbert Stifters „Bunte Steine“

Am Dienstag, 4. Juni, 18.00 Uhr lädt das Dekanat Ehingen-Ulm zu einer Führung durch die Mineraliensammlung des Naturkundlichen Bildungszentrums in Ulm (Kornhausgasse 3) ein. Danach stellt Dekanatsreferent Dr. Wolfgang Steffel in der Nikolauskapelle (Neue Str. 102) den Humanismus des böhmischen Schriftstellers Adalbert Stifter (1805-1868) vor. Dieser verband seine Erzählungen „Granit“, „Kalkstein“ oder „Bergkristall“ mit einem hohen religiösen und moralischen Anspruch, gewissermaßen ein literarischer Katechismus, der die großen Feste im Kirchenjahr einbezog. Das Kleine hat in seiner Schönheit eine große Würde, trägt wesentlich zum großen Ganzen bei und erscheint schließlich, wie eine Spur Gottes in der Welt, als das eigentliche Geheimnis: „Es ist das kleinste Sandkörnchen ein Wunder, das wir nicht ergründen können.“ In der Vorrede zum Buch „Bunte Steine“ schreibt er: „Es ist das Gesetz der Gerechtigkeit, das will, dass jeder geachtet, geehrt und als Kleinod gehütet werde, wie jeder Mensch ein Kleinod für alle Menschen ist.“ Die Teilnahme ist kostenfrei, aber wegen begrenzter Plätze nur mit Anmeldung in der Dekanatsgeschäftsstelle, Tel.: 0731/9206010, E-Mail: dekanat.eu@drs.de möglich.

Ignatianische Impulse 2019 zu den Sakramenten

Ignatianische Impulse 2019 zu den Sakramenten

„Im Resonanzraum des Dreifaltigen die Sakramente leben“ ist das Thema der Ignatianischen Impulse 2019. Ignatius von Loyola (1491-1556) überwand eine schwere Lebenskrise durch eine Vision zur Dreifaltigkeit. Besonders in der Eucharistie und im Sakrament der Versöhnung war der Gründer des Jesuitenordens in Resonanz mit dem Dreifaltigen, als Ort von Besinnung und Ergriffenheit, Geborgenheit und Erhebung, Sammlung und Sendung. Dekanatsreferent Dr. Wolfgang Steffel erschließt am Dienstag, 28. Mai, 19.30 bis 21.00 Uhr in der Ulmer Nikolauskapelle (Neue Str. 102) die Buße als Einbergung des Sünders in die Barmherzigkeit des Vaters durch, mit und in Christus. Die Reihe wird immer am letzten Dienstag eines Monats (außer August) zu weiteren Sakramenten fortgesetzt. Das Programm ist unter www.dekanat-eu.de zu finden und wird kostenlos über die Dekanatsgeschäftsstelle Ehingen-Ulm, Tel.: 0731/9206010; E-Mail: dekanat.eu@drs.de zugesendet.

Männerwallfahrt in Oberelchingen thematisiert ein Engagement mit Maß und Ziel: „Mann, Maschine, Arbeitstier?“

Männerwallfahrt in Oberelchingen thematisiert ein Engagement mit Maß und Ziel: „Mann, Maschine, Arbeitstier?“

 

Am 2. Juni, dem Sonntag nach Christi Himmelfahrt, beginnt die Dekanatsmännerwallfahrt der Dekanate Ehingen-Ulm und Neu-Ulm um 5.45 Uhr beim Bildstock in der Thalfinger Straße in Oberelchingen. „Morgenstund hat Gold im Mund“, sagt Dekanatsreferent Dr. Wolfgang Steffel: „Viele große Heilige waren Frühaufsteher, die in einer stillen Zeit vor Gott sich für die Herausforderungen des Tages wappneten.“ Nach einem Stationenweg zur Klosterkirche folgt dort um 6.30 Uhr die Eucharistiefeier mit Domkapitular Dr. Wolfgang Hacker aus Augsburg. Er predigt zu einem Wort aus dem Tagesevangelium: „Damit die Welt glaubt“ (Joh 17,21). Um 8.00 Uhr hält Wolfgang Steffel zum Weißwurstfrühstück im Antoniusheim einen Vortrag mit dem Thema: „Mann, Maschine, Arbeitstier? Sich engagieren mit Maß und Ziel“. Er lädt in Zeiten gesellschaftlichen Leistungsdrucks und ständiger innerer Appelle ein, die Muße wiederzugewinnen. „Heute wird der Mensch oft genug nur noch als Batterie gesehen, die durch Konsum, Training und Zerstreuung wieder aufgeladen wird, um danach wieder möglichst reibungslos zu funktionieren - wie eine gut geölte Maschine“, nimmt der Referent wahr. Alternativen dazu werden auch unter Berufung auf die alten Römer aufgezeigt, die den Spieß umdrehten und die Arbeit schlicht als „Nicht-Muße“ bezeichneten. Nähere Informationen gibt es unter Tel.: 0731/9206010, E-Mail: dekanat.eu(at)drs.de und unter www.dekanat-eu.de.